Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. Nintendo baut das Spiel von Grund auf neu auf, mit komplett aktualisierter Grafik, Sprachausgabe und erweiterten Dialogen, Orchestermusik, schnelleren Ladezeiten und moderner Steuerung.Doch anhand des gezeigten Gameplays wird klar, dass das Ziel des Projekts nicht darin besteht, Ocarina of Time in einen neuen Breath of the Wild zu verwandeln.Der Kern des Abenteuers und sein Rhythmus bleiben erkennbar.

Link im Kokiri-Wald im Ocarina of Time-Remake
Kokiri Forest im Remake von Ocarina of Time.Quelle: Nintendo

Springen und Laufen unterliegen nun der Kontrolle des Spielers

Im Original „Ocarina of Time“ sprang Link automatisch über kleine Lücken, wenn er den Rand erreichte.Das Remake führte separate Befehle für Springen und Laufen ein.Die Steuerung ist näher an moderne Actionspiele herangekommen, doch am eigentlichen Prinzip der Welterkundung ändert Nintendo nichts.

Die Kamera wird nun frei mit dem rechten Stick gesteuert.Für die Schleuder, den Bogen und andere Werkzeuge sind Bewegungssteuerungen verfügbar.Dies ist eine besonders auffällige Änderung für eine Version, die auf einem bekannteren modernen Steuerungsschema basiert.

Link zielt im Remake von Ocarina of Time mit einer Steinschleuder
Mithilfe der Bewegungssteuerung können Sie auch mit einer Schleuder zielen.Quelle: Nintendo

Städte stoppen die Zeit nicht mehr

An völlig neu gestalteten Standorten können Sie die Kamera freier bewegen und die Umgebung betrachten.Die Burgstadt Hyrule ist nicht mehr auf eine feste Perspektive beschränkt, und der Zyklus von Tag und Nacht setzt sich in den Städten fort.Im Original blieb an solchen Orten der Fluss der Zeit stehen.

Hyrule im Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time
Die Standorte erhielten neue Geometrie, Materialien und Beleuchtung.Quelle: Nintendo

Threads of Time zeigt den Fortschritt und das nächste Ziel an

Die neue Funktion „Threads of Time“ hilft Ihnen, sich daran zu erinnern, was bereits passiert ist und wohin Sie als nächstes gehen müssen.Das Menü zeigt den Story-Fortschritt und das nächste Ziel an, und während Sie fortschreiten, wird eine visuelle Chronik des Abenteuers ausgefüllt.Dies ist keine vorgefertigte Komplettlösung oder Routenlinie, sondern eine integrierte Erinnerung für diejenigen, die nach einer Pause zum Spiel zurückkehren.

Auch die Interaktion mit der Okarina hat sich verändert.Der Spieler kann eine zuvor gelernte Melodie in das Mikrofon der Switch 2 summen, woraufhin das Spiel das Lied erkennt.Das traditionelle Spielen von Noten mit Tasten bleibt weiterhin verfügbar, sodass die Spracheingabe als zusätzliche Steuerungsmethode fungiert.

Standbild aus dem Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time
Threads of Time hilft Ihnen, Ihr Abenteuer nach einer Pause wieder in Gang zu bringen.Quelle: Nintendo

Was das Remake bewusst bewahrt

Nintendo lässt Ladeübergänge zwischen einigen wichtigen Bereichen zu.Nach Angaben des Unternehmens geschah dies speziell, um das Gefühl und den Rhythmus des Originalspiels zu bewahren.In der Show war dieser Übergang zwischen dem Kokiri-Wald und dem Hyrule-Feld spürbar.

Das Große Deku, Navi, die ersten Dungeons und Schlüsselszenen zu Beginn des Spiels bleiben vertraut.Gleichzeitig wurde der visuelle Teil komplett neu aufgebaut.Links Kleidung erhielt ein materielleres Aussehen, die Umgebung wurde detaillierter und die Animationen wurden spürbar flüssiger.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time für Nintendo Switch 2
Das Remake erscheint am 5. November 2026 nur auf Nintendo Switch 2. Quelle: Nintendo

Es sind nicht nur neue Grafiken

Nintendo bestätigte außerdem vollständig vertonte Zwischensequenzen, erweiterte Dialoge und symphonische Orchestermusik.Der Ladevorgang erfolgt schneller, die Leistung ist stabiler und Links Aktionen fühlen sich reaktionsschneller an.Daher kann ein Remake nicht auf den Austausch von Modellen und Texturen reduziert werden.

Die Ausrichtung des Projekts bleibt jedoch vorsichtig.Nintendo verbessert die Teile, die das Alter des Spiels am deutlichsten erkennen lassen – Kamera, Steuerung, Navigation und Präsentation –, versucht aber nicht, Ocarina of Time nach den Regeln moderner offener Welten neu zu schreiben.Wie gut diese Balance im gesamten Spiel gewahrt bleibt, wird sich nach der Veröffentlichung zeigen.

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